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Aerogel-Hochleistungsdämmputz überzeugt die Jury

 

Umweltpreis der Schweiz geht an Empa und Fixit

Die Empa und die Fixit AG haben den Umweltpreis Schweiz in der Kategorie «Innovation» gewonnen. Der Fixit 222 Aerogel Hochleistungsdämmputz, entwickelt im Rahmen des Projekts SuRHiB
(Sustainable Renovation of Historical Buildings) setzte sich in einem Feld von 75 Preisvorschlägen durch. Bei der Preisverleihung am 21. Januar 2014 im Rahmen der Swissbau in Basel wurde das
Gemeinschaftsprojekt zum Sieger gekürt.

Im Rahmen der Swissbau durften die Empa und der Baustoffhersteller Fixit am Abend des 21. Januar 2014 den Siegerpreis der Kategorie «Innovation» des Umweltpreises Schweiz entgegennehmen. Die Sieger
konnten in einem Wettbewerberfeld von 75 Vorschlägen alle Konkurrenten hinter sich lassen. Erstmals in der Geschichte des Umweltpreises wurde der erste Preis geteilt: Die Fachjury hatte die Projekte der Empa/Fixit und der Kies- und Beton AG Pizol als gleichwertig innovativ beurteilt und den mit 50 000 Franken dotierten Siegerpreis daher an beide Projekte verliehen.

Der Hochleistungsdämmputz wurde im Rahmen einer F&E-Projektförderung der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) entwickelt. In einem 4-jährigen Projekt haben Empa-Forscher und Fixit-
Produktentwickler in gemeinsamer Arbeit der Hochleistungsdämmputz zur Marktreife gebracht.

Historische Gebäude: gut aussehend und zugleich perfekt gedämmt

Im Rahmen des Forschungsprojektes SuRHiB (Sustainable Renovation of Historical Buildings) ist es gelungen, auf der Basis von nanoporösem Aerogelgranulat ein auf hydraulischem Kalk basiertes Putzsystem mit hervorragenden thermischen Eigenschaften zu entwickeln. Mit der Entwicklung ist es erstmals möglich, auch historische Gebäude sowohl energetisch als auch materialkonform optimal zu dämmen und das äussere Erscheinungsbild mit den denkmalpflegerischen Ansprüchen des Ortsbildschutzes entsprechend zu vereinen.

Der entwickelte Aerogel-Dämmputz vereinigt all die Vorteile eines pastösen, mineralischen Putzes, jedoch mit einer Wärmeleitfähigkeit (Lambda) von 28 mW/(m/K). Die Wärmeleitfähigkeit ist somit besser als jene von EPSDämmplatten. Durch die Verwendung eines mineralischen Bindemittels (Kalk) und Aerogel als Leichtzuschlag ist der Dämmputz nicht brennbar. Dadurch kann auf umweltgefährdende Flammschutzmittel, wie sie beispielsweise bei erdölbasierten Dämmstoffen zum Einsatz kommen, gänzlich verzichtet werden. Der Dämmputz kann mit handelsüblichen Putzmaschinen im Innen- und Aussenbereich verarbeitet werden und ist frei von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC).

Der Dämmputz wird seit dem Frühjahr 2013 auf dem Schweizer Markt erfolgreich durch die Fixit AG unter dem Namen Fixit 222 Aerogel Hochleistungsdämmputz vertrieben. Mittlerweile wurden über 5‘000 m2 Wandfläche auf 35 verschiedenen Gebäuden mit diesem Produkt gedämmt. Der Vertrieb in weitere europäische Länder ist im Laufe der nächsten Jahre geplant.

Der Umweltpreis der Schweiz wird von der Stiftung pro Aqua – pro Vita getragen. In der Kategorie «Innovation» wird alle zwei Jahre eine Preissumme von 50‘000 Franken von einer Fachjury vergeben. Es werden Projekte ausgezeichnet, die eine technologie-, verfahrens- oder produktorientierte Innovation im Umweltbereich darstellen.

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Stolze Preisträger: Empa-Forscher Thomas Stahl (links) und Reto Galliard, Geschäftsleitung Werke und F&E

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Feuerfest, auch ohne umweltgefährdende Flammschutzmittel: der Aerogel-Dämmputz.

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Mehr als 5000 m2 Aerogelputz wurden in der Schweiz bereits auf Fassaden aufgebracht. Eines von bisher 35 gedämmten Objekten ist diese denkmalgeschützte Mühle in Sissach, BL.

Fotos: Empa/Fixit

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